Einträge von Bernhard Heinz

Buskarte


Unsere Buskarte

Für Reisegruppen ab 25 Personen haben wir für Sie um einen reibungslosen Service bieten zu können eine variabele Buskarte.

Hier ein paar Vorschläge:

Variante 1 (fränkisch und deftig)

  1. 1 paar Bratwürste mit Sauerkraut
  2. Gebratenes Schäufele mit Klöße und Salat
  3. Fränkisches Cordon bleu mit hausgemachten Kartoffelsalat und Salat

Variante 2

  1. Jägerlendchen mit hausgemachten Spätzle und Salat
  2. Schnitzel mit Kartoffelsalat und Salatteller
  3. Käsespätzle mit Röstzwiebeln und Salatte der Saison

Variante 3

  1. Cordon bleu mit Pommes und Salatteller
  2. Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Salatteller
  3. Salate der Saison mit gegrillten Hähnchenspießen

Wenn Sie für ihre Reisegruppe gerne saisonelle Produkte, wie Spargel, Pfifferlinge, Karpfen etc. auf ihrer Buskarte wünschen, können wir auch damit dienen. Selbstverständlich können wir die Karte für ihre Reisegruppe auch komplett nach ihren wünschen gestalten.

Ohne Voranmeldung ist es uns leiter nicht möglich einen Bus zu Bewirten.

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25 Jahre Hirschen

25 Jahre Gasthaus zum Hirschen mit Bernhard Heinz

Verlosung mit Preisen im Gesamtwert von über 500,00€

Kaum zu glauben, aber wahr. Das Gasthaus zum Hirschen ist am 01.04.2017 nun schon 25 Jahre unter der Leitung von Bernhard Heinz und es macht immer noch Spass.

Deshalb feiern wir am Samstag den 01. und Sonntag den 02. April 25 Jähriges Jubiläum

Samstag sorgt ab 19:00 Uhr Stefano aus Spalt für Stimmung

Sonntag haben wir für euch spezielle Gerichte vom Regionalbuffet vorbereitet.

zu jedem Essen oder Getränk gibt es ein Los Gratis

09831 3940

Tischreservierung

25 Jahre Hirschen in Muhr am See


Jubiläumsfest im Gasthaus zum Hirschen

Muhrer Traditionsgaststätte „Zum Hirschen“ seit 25 Jahren unter der Regie von Gastwirt Bernhard Heinz.

Es sollte ein glücklicher Umstand für die Gemeinde Muhr und seine Bürger werden, dass Kurt und Anni Heinz im Jahr 1965 von Wicklesgreuth aus den Entschluss fassten, das Gasthaus zum Hirschen in Neuenmuhr zu erwerben. Bis zum Jahr 1992 betrieb die Familie die Dorfgaststätte, die seit Menschendenken auch das Vereinslokal der Freiwilligen Feuerwehr Neuenmuhr ist, mit großem Fleiß und großer Hingebung. Am 1.4.1992 übergaben sie dann aus gesundheitlichen Gründen ihren Betrieb an ihren Sohn Bernhard, der zuvor das Metzgerhandwerk erlernt hatte. Nach erfolgreichem Start setzte Bernhard Heinz in der Folgezeit seine ganze Kraft dafür ein, das übernommene elterliche Erbe in einen modernen gastwirtschaftlichen Betrieb umzugestalten. In zeitlichen Abschnitten erfolgte dann die Umsetzung dieser Absicht. Zunächst wurde das Herz des Betriebes, die Küche, umgebaut. Als nächste Aufgabe packte der Wirt den Bau eines Nebenzimmers an, ehe im Jahr 2006 die Außenrenovierung des ehemaligen Brauereianwesens durchgeführt wurde. Spätestens seit diesem Zeitpunkt bereichert dieses schmucke Gebäude das gesamte Dorfbild. In der Jahren 2005 bis 2006 versetzte der heutige 1.Vorsitzende des Muhrer Fremdenverkehrsvereins seine insgesamt sechs Fremdenzimmer in einen ansprechenden Zustand, ehe er in einem weiteren Bauabschnitt, die Einrichtung seiner Küche auf den neusten Stand der Technik brachte. Ein bautechnisch gesehener Gewaltakt lief in der Winterzeit 2013/2014 mit dem Ausbau des ehemaligen Pferdestalles zu einem Gästesaal ab, der sich nun insbesondere für Familienfeste bestens anbietet. Kurz vor seinem 25 jährigen Betriebsjubiläum fanden die Renovierungsarbeiten dann mit der Neugestaltung der Gaststube ihren Abschluss. Die Wirtsleute Ines und Bernhard Heinz, die nun gemeinsam schon seit dem Jahr 2000 den gastwirtschaftlichen Betrieb führen, haben nach Abschluss all ihrer Baumaßnahmen nicht die Absicht ihre Hände in den Schoß zu legen. Ihr ganzes Augenmerk gilt fortan in erster Linie dem Wohl ihrer Gäste. Mit ihrer gut bürgerlichen Küche haben sich beide schon über die Grenzen unserer Gemeinde hinaus einen Nahmen gemacht, wobei ihr Hauptaugenmerk insbesondere in der Verarbeitung regionaler Produkte liegt. Seit 2014 sind sie in diesem Zusammenhang, mit ihrer Gaststätte, anerkanntes Mitglied in der Gemeinschaft Regionalbuffet. Zur 25 jährigen Betriebsübernahme veranstalten Ines und Bernhard Heinz nun am Wochenende 1.April und 2. April für ihre Gäste ein öffentliches Jubiläumsfest mit einer zeitgleichen Verlosung, bei der es schöne Preise zu gewinnen gilt. Die Wirtsleute möchten mit dieser Veranstaltung, nicht nur die Ergebnisse ihrer „Bauarbeiten“ vorstellen, sie wollen insbesondere ihr gesamtes gastronomisches Angebot der Öffentlichkeit präsentieren. Ein Angebot, das aus gastronomischer Sicht nicht nur für die Bürgrinnen und Bürger unserer Gemeinde ein weiters Stück Lebensqualität bringt, sondern darüber hinaus auch unsere Gemeinde als gastfreundschaftlichen Urlaubsort aufwertet.

Roland Fitzner

Fisch

Heimischer Fisch aus Altmühlfranken

„Fischwochen in  Altmühlfranken“

vom 01.03 – 14.04

Unsere Gerichte für die Aktion heimischer Fisch aus Altmühlfranken

 

 

 

Einmal pro Woche Fisch essen raten Ernährungsexperten, wenn dies alle Menschen umsetzten würden, gäbe es bald keine Fische mehr. Schon heute sind die weltweiten Fischgründe stark belastet, mehr als 60 Prozent sind laut der Uno-Ernährungsorganisation FAO bis an ihre Grenze genutzt. Was für Fische kann man noch essen um nicht zur Ausrottung beizutragen? Mit einem Einkaufsratgeber will Greenpeace Verbrauchern helfen, nur Fischsorten zu essen, die auf unbedenkliche Weise gezüchtet wurden und denen keine Überfischung droht. Der Fischratgeber  (ist Online hier zu finden)

Karpfen, Forellen, und Saiblinge

sind daher relativ unbedenklich zu essen. Auch der Aspekt wo die Fische herkommen spielt eine wichtige Rolle bei dem Greenpeace Ratgeber.

Im Fränkischen Seenland haben wir diese Fische direkt vor der Haustüre, wie z.B. in der Altmühl, im Altmühlsee, im Brombachsee, im Nesselbach

und bei vielen Teichwirten in der Umgebung.

 

Pressebericht:

Die Spezialitäten unserer Seen und Teiche, der Flüsse und Bäche sind gefragt wie nie! Die Gastronomie in Altmühlfranken setzt hierbei neben dem Wildfang auf professionell und umweltschonend arbeitende Zuchtbetriebe in der Region. Heimische Fische spielen eine wichtige Rolle zum Funktionieren des empfindlichen Ökosystems unserer altmühlfränkischen Gewässer. Gleichzeitig sind sie Garant für eine abwechslungsreiche Speisekarte in der regionalen Gastronomie und wertvoller Lieferant von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen. Schmackhaft zubereitet von der Gastronomie in Altmühlfranken sind Forelle, Karpfen, Brachse und Co. immer ein Genuss. „Probieren Sie es aus!“, sagt Andreas Scharrer, der Regionalmanager der Zukunftsinitiative „altmühlfranken“.
Quelle : www.falk-report.de

 

Altmühlfranken Fränkische Seenland

Silvester

Silvestermenü

Wir haben uns für Sie wieder ein leckeres 4 Gänge Menü zu Silvester einfallen lassen

Vorspeise:                                           Rote Beete-Meerrettich-Suppe

Zwischengang:                                   Feldsalat mit Orangenfilets und gerösteten Kernen

Hauptspeise:                                      Zwiebelrostbraten mit Kartoffelecken und Wirschingrahmgemüse oder

Wildlachsfilet mit Meerrettichkruste an Kartoffelecken und Wirschingrahmgemüse

Nachspeise:                                        Schokoladenmouse mit Orangensalat

um Mitternacht gibt es ein Glas Hesselberger Apfelsecco

Das alles gibt`s zum Preis von 24,90€

Tischreservierung wird dringenst empfohlen!

Vor ab wünschen wir vom Hirschen allen Gästen und Freunden schöne Feiertage und einen guten rutsch ins neue Jahr.

 

Öffnugszeiten über die Feiertage:

24. Dezember      Geschloseen

25. Dezember      10:30 Uhr – 14:30 Uhr

26. Dezember      10:30 Uhr- 14:30 Uhr

27- Dezember      10:30 Uhr- 22:00 Uhr

28. Dezember     Geschlossen

29. & 30. Dez.    10:30 Uhr -22:00 Uhr

Silvester              10:30 Uhr – 02:00 Uhr

01. & 02. Jan     Geschlossen

Wirtshaus in Mittelfranken

Wirtshaus & Geschichte in Mittelfranken

Jetzt neu im Friedrich Pustet Verlag erschienen:

„50 historische Wirtshäuser in Mittelfranken“

Auch der Hirschen in Muhr ist dabei!

Für alle die interesse an der fränkischen Wirtshauskultur haben, oder diese noch kennen lernen möchten.

Weihnachten rückt immer näher!

Jetzt erhätlich im Gasthaus zum Hirschen in Muhr am See für 24.95€

Mittelfranken ist nicht zuletzt auch „Bierfranken“ und wird daher nachhaltig durch die sandsteinernen Brauereigaststätten im Nürnberger Land, durch die Kelleranlagen am Erlanger Burgberg sowie durch die mächtigen Hopfendächer im Spalter Umland geprägt. Wo wird das krosseste Schäufele serviert? Warum haben die Aischgründer Karpfen meistens ein Fähnchen gehisst? Und müssen es eigentlich immer „Drei im Weggla“ sein, oder dürfen es von der wohl berühmtesten Bratwurst der Welt durchaus auch mal fünf sein?
Der Band klärt diese Fragen und nimmt den Leser mit auf die Reise durch die historische Wirtshauslandschaft Mittelfrankens.

Im Buch werden vorgestellt:

  1. Brauereigasthof Löwenbräu in Adelsdorf
  2. Landgasthof Schuh inMöhrendorf-Kleiseebach
  3. Gasthof Ludwigshöhe in Marloffstein
  4. Entla`s Keller in Erlangen
  5. Alter Simpel in Erlangen
  6. Gasthaus zum Golden Schwan in Erlangen-Großgründlach
  7. Gaststätte Der Zwinger in Laus an der Pegnitz
  8. Altes Rathaus in Lauf an der Pegnitz

    Mittelfränkische Wirtshäuser

    Franken von seiner besten Seite

  9. Gasthof Aßmanns Bammes in Nürnberg-Buch
  10. Resturant & Biergarten Lutzgarten in Nürnberg-Großreuth
  11. Hotel & Restaurant zur Friedenslinde in Nürnberg-Mögelsdorf
  12. Behringer`s Goldenes Posthorn inNürnberg
  13. Historische Bratwurstküche zum Guldenen Stern in Nürnberg
  14. Behringer`s Bratwurstglöcklein in Nürnberg
  15. Zum Alten Rentamt in Fürth
  16. Grüner Brauhaus in Fürth
  17. Brandenburger Wirtshaus in Nürnberg-Reichelsdorf
  18. Gasthof Weißes Lamm inNürnberg-Kornburg
  19. Waldschänke Brückkanal in Schwarzenbruck
  20. Restaurant & Hotel Der Schwan in Schwanstetten
  21. Brauereigasthof zum schwarzen Roß in Hilpoltstein
  22. Gasthof Bögel in Hilpoltstein
  23. Hotel Restaurant Schwarzer Bär in Weißenburg
  24. Bräustuberl zur Kanne in Weißenburg
  25. Gasthof Gentner in Spielberg
  26. Hotel Goldene Rose in Dinkelbühl
  27. Brauereigaststätte Zum widen Mann in Dinkelsbühl
  28. Hotel Restaurant Goldens Lamm in Dinkelbühl
  29. Flair Hotel Weißes Roß in Dinkelbühl
  30. Deutsches Haus inDinkelsbühl
  31. Hotel Gasthof Arnold, ehem. zur Post in Gunzenhausen
  32. Gasthaus & Pension zum Hirschen in Muhr am See
  33. Gasthof Krone in Mittelseschenbach
  34. Landgasthof Gotzenmühle in Lichtenau

und viele mehr.

 

Titel: 50 historische Wirtshäuser in Mittelfranken
Aus der Reihe: Bayerische Geschichte
Autoren/Herausgeber: Franziska Gürtler Sonja Schmid Bastian Schmidt Gerald Richter Peter Morsbach Veronika Wald
Ausgabe: 1. Auflage

ISBN/EAN: 9783791727936

Seitenzahl: 192
Format: 23 x 17 cm
Produktform: Hardcover/Gebunden
Sprache: Deutsch

Urlaub

Betriebsurlaub im Gasthaus zum Hirschen

vom 17. Oktober bis 03. November 2015

 

Nach der Urlaubssaison am Altmühlsee ist auch im Gasthaus zum Hirschen ein Betriebsurlaub fällig. Vom 17.10. bis 03.11.  haben wir unser Gasthaus und die Pension geschlossen.

Sollten sie irgendwelche anfragen haben, können wir diese erst ab den 04. November beantwortet.

Eine gute Zeit und bis bald das Team vom Gasthaus zum Hirschen in Muhr am See.

Erntedank

Erntedank & Brauereisilvester

 im Gasthaus zum Hirschen vom 23. Sep. bis 03. Okt.

Erntedank & Brauereisilvester, für diese Aktionswochen haben wir für Sie Karpfen, Rinderrouladen vom Biorind, Wildschwein aus heimischer Jagd etc. .

Erntedank in Altmühlfranken

Das Erntedankfest gilt in vielen Gemeinden als feierlicher Höhepunkt des Herbstes. Seinen Ursprung hat das Erntedankfest schon in vorchristlicher Zeit. Zeitpunkt war der 23. Septemper. Der Dank der Götter und die verschiedenen Fruchtbarkeitsgeister standen dabei im Mittelpunkt und war mit allerlei Opfergaben verbunden. Heute im  christlichen Europa steht auch der Dank an Gott für die Ernteerträge im Vordergrund. Darüber hinaus bringen die Menschen aber auch durch das gemeinsame Feieren ihre Freude an der erfolgreichen Ernte zum Ausdruck.

Unser Gerichte für die Kulinarische Aktionswoche Erntedank & Brauereisilvester

  • Herbstliche Pilz-Creme-Suppe
  • Gebackener Karpfen mit Kartoffelsalat und Salat
  • Karpfenfilet mit Kartoffelsalat und Salat
  • Wildschweinbraten aus dem Dunkelbiersud mit Portwein-Zwetschgen, Kürbisgemüse und Brezenknödel
  • Rinderroulade vom Biorind an Kürbisgemüse und hausgemachten Spätzle
  • Mousse von der weißen Schokolade mit Birne und Waldbeeren

Brauereisilvester

Als es noch keine künstliche Kühlung gab, durfte nur in den kalten Monaten des Jahres, von Michael, also vom 29. Septemper, bis Georgi, am 23. April gebraut werden. Die letzten Biere braute man stärker ein und lagerte sie in tiefen  kühlen Kellern.

Aufgrund ihrer hohen Stammwürze- und Alkoholgehaltes hielten sie länger und stellten die Bierversorgung für den Sommer sicher. Das Wirtschaftsjahr für die Brauer endete also im September, wenn das letzte Faß Bier aus dem Keller geholt wurde und begann im Oktober, wenn die Baueren Hopfen und Gerste aus der neuen Ernte lieferten. Die Brauer feierten aus diesem Anlass in diesem Zeitraum Brauereisilvester.

Mit der Erfindung der Kühlmaschine im 19. Jahrhundert wurde nicht nur das Bier gekühlt, sondern auch das sommerliche Brauverbot eingefroren. Wir wollen die Tradition des Braureisilvester in unserer kulinarischen Aktionswoche „Erndetank & Braurereisilvester“ wieder Aufleben lassen.

Altmühlfranken Fränkisches Seenland

 

Bier

Biergenuss in Altmühlfranken

Gerichte mit und rund um`s Bier vom 18. April bis 1. Mai im Hirschen am Altmühlsee

Wir feiern am 22. April ins Jubiläum hinein (500 Jahr bayrisches Reinheitsgebot 23. April 2016).

Dazu machen wir einen fränkischen Abend mit Geschichten & Liedern rund um`s Bier mit Alfred Stahl.

Für diesen Abend servieren wir ein 3-Gänge-Bier-Menü + Aperetif für 17,00€ im Festsaal

Tischreservierung für diesen Abend wäre mit sicherheit von Vorteil

Unsere Gerichte zum 500 jährigen Jubiläum

Die Veranstaltungwochen werden von der Zukunftinative altmühlfranken und einigen Qualifizierten Gastromen organisiert.

Vorab schon mal ein paar Fakten zum Bier und dem Reinheitsgebot:

Das Reinheitsgebot wurde am 23. April 1516 in Ingolstadt von den bayerischen Herzögen Wilhelm IV. und Ludwig X. erlassen,

„Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen.“

In seiner ursprünglichen Version von 1516 spricht das Reinheitsgebot nur von Gerste, Hopfen und Wasser – die Hefe war noch unbekannt. Nach der Erfindung des Mikroskops im 17. Jahrhundert wurde sie „entdeckt“; Louis Pasteur (1822–1895) erkannte im 19. Jahrhundert ihre Bedeutung für den Gärungsprozess. Danach wurde die Hefe als vierte erlaubte Zutat ins Reinheitsgebot aufgenommen. Eine weitere Veränderung gab es hinsichtlich des Rohstoffs „Gerste“:  Aus Gerste wurde Gerstenmalz, später Malz.

 

In Klöstern wie Weihenstephan, Weltenburg, Andechs und vielen anderen wurde der Brauprozess studiert, Abläufe wurden hinterfragt, neue Rezepturen getestet und es wurde mit Heilpflanzen experimentiert. Jeder Brauvorgang, jedes Rezept wurde notiert und von Brauer zu Brauer weitergereicht. Im Vergleich hierzu war die Braukunst, die in den weltlichen Gasthäusern exerziert wurde, zur damaligen Zeit immer noch eher ein glücklicher Zufall, und die spontan einsetzende Gärung wurde als Gottes Tat begrüßt. Technisch im Brauprozess entscheidende Instrumente wie beispielsweise das Kühlschiff oder der Braukessel wurden in den Klosterbrauereien entdeckt oder weiterentwickelt. Oftmals sind die Brauer auch auf Wanderschaft gegangen und haben sich in anderen Klosterbrauereien neues Wissen angeeignet. So sind die Erkenntnisse in der Brauzunft über die Grenzen der Königreiche weitergetragen worden.

Der Hopfen setzte sich als entscheidende Zutat auch bei weltlichen Brauern durch; damit war die Haltbarkeit der Biere gesichert, Lagerfähigkeit und Geschmack wurden verbessert. Bier konnte nun nicht nur gelagert, sondern auch in fernere Regionen vertrieben werden. Zu dieser Zeit wurde das Bier über eine sogenannte Akzise (Verbrauchersteuer) direkt besteuert. In diesem Punkt hatten die Klöster einen großen Vorteil: Sie mussten keine Steuern bezahlen. Zudem hatten sie ausreichend Arbeitskräfte und konnten die Rohstoffe selbst anbauen. Die Mönche waren auch nie von einem Brauverbot betroffen, das zum Beispiel bei Missernten verhängt wurde, um das Getreide zum Backen statt zum Brauen zu verwenden. Während der Reformation und auch im Dreißigjährigen Krieg wurden viele Klöster aufgelöst. 1803, im Zuge der rechtsrheinischen Säkularisation, gingen viele kirchliche Besitztümer in staatliches Eigentum über – damit starben auch die Klosterbrauereien nahezu aus.

Quelle: www.reinheitsgebot.de

Alles gute vom Altmühlsee wünscht euch das Team vom Hirschen!